Prof. Dr. med. Hendrik van den Bussche

Institut für Alllgemeinmedizin, UKE


  • 1962 - 1969: Studium der Humanmedizin an der Katholischen Universität Löwen (Belgien)
  • 1969 - 1975: wiss. Mitarbeiter im Institut für Ausbildungsforschung, München (Leiter: Dr. Hannes Kapuste), in der Arbeitsgruppe Didaktische Forschung an der Universität LIm (Leiter: Dr. Horst Noack Ph. D.) und in der Abteilung für Medizinische Soziologie der Universität Frankfurt a. M. (Leiter: Prof. Dr. Hans-LIrich Deppe)
  • 1975 - 1992: Professor für Hochschuldidaktik der Medizin an der Universität Hamburg
  • 2002 - 2011: Mitglied des Vorstandes des Kompetenznetzes Degenerative Demenzen des BMBF
  • 2003 - 2006 Prodekan für Lehre der Medizinischen FakLItät der Universität Hamburg
  • 2007 - 2010 stellv. Ärztlicher Direktor des Zentrums für Psychosoziale Medizin des UKE
  • Seit 2007 Sprecher des Verbundforschungsvorhabens: "Komorbidität und MLItimorbidität in der hausärztlichen Versorgung" im Rahmen des Verbundes "Gesundheit im Alter" des BMBF.
  • 1993 - 2011 Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin des UKE
  • Ruhestand ab 1.4.2011.
  • Aktuelle Forschungsprojekte: Umfang und Qualität der ambulanten Versorgung von Patienten mit Demenz, Multimorbiditätsmuster in der hausärztlichen Versorgung, Inanspruchnahme des Gesundheitswesens und Kosten  der Multimorbidität, Versorgung von Patenten mit chronischem Schlaganfall, Neue Versorgungsformen im hausärztlichen Bereich (Disease-Management-Programme; integrierte Versorgung), Karriereentwicklung, Berufsverbleib und Berufsausstieg bei Ärzten und Ärztinnen, Gesundheitssysteme und Primärversorgung im internationalen Vergleich

Thesen seines Vortrags "Möglichkeiten und Grenzen der Ambulantisierung von Versorgungsleistungen aus primärärztlicher Sicht":

Um Konfusionen zu vermeiden, wird vorab die Frage der Richtung der Verlagerung kurz thematisiert:
was heißt eigentlich „primärärztliche“ Versorgung?


Im Hauptteil des Vortrages werden drei Aspekte einer potentiellen Verlagerung von Leistungen vom Krankenhaus zur primärärztlichen Versorgung diskutiert:
• Die Theorie der Verlagerung: Welche Krankheiten bzw. Leistungskomplexe kommen hierfür in Frage? Von welchen Faktoren hängen die Möglichkeiten einer Verlagerung ab?
• Welche Erkenntnisse kann man aus einem internationalen Vergleich für eine potentielle Verlagerung gewinnen?
• Welche Maßnahmen können zu einer solchen Verlagerung beitragen? Welche Evidenzen liegen diesbezüglich vor?


Was wirkt?
Besprochen werden:
- Präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Krankenhausaufnahmen.
- Spezielle ambulante Behandlungskonzepte für relevante Krankheiten zwecks Vermeidung von Krankenhausaufnahmen.
- Effektives Management bei und nach Entlassung zwecks Vermeidung von Rehospitalisierung.
- Mögliche primärärztliche Maßnahmen im Krankenhaus selber.


Dargelegt wird, dass entsprechende Verlagerungsprojekte kompliziert und aufwändig sind, in dem sie eine sorgfältige Planung, umfangreiche Umsetzungsarbeiten und eine detaillierte Evaluation voraussetzen.


Die Präsentation des Vortrages finden Sie unter Download Materialien.